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Italienischer Spediteurverband ANITA kooperiert mit CHEP (360 Wörter)
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DerLogistiker
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May 30, 2008 02:14 PDT
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ANITA kooperiert mit CHEP
Verband fordert Mitglieder auf, den offenen Paletten-Tauschpool zu
verlassen
Rom, Italien, – 26. Mai 2008 – Bereits im vergangenen Jahr hatte der
führende italienische Verband der Transportunternehmer ANITA
(Associazione
Nazionale Imprese Transporti Automobilistici) entschieden, den Tausch
von
EPAL-Paletten einzustellen. Dementsprechend verkündete der Verband
letzte
Woche seinen Mitgliedern, dass er künftig mit CHEP kooperiert, um den
Markt
zu anderen Formen des Paletten-Managements zu bewegen. Denn ANITA
möchte,
dass seine Mitglieder sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren,
Arbeitsabläufe noch wirtschaftlicher gestalten und leere LKW-Fahrten
reduzieren, anstatt viel Zeit und Geld für den Tausch von Paletten
aufzuwenden. Als weitere Gründe für die Abkehr vom offenen Tauschpool
nennt
der Verband mangelnde Hygiene und damit einhergehende
Gesundheitsrisiken.
Mit seiner Entscheidung reagiert ANITA außerdem darauf, dass viele
internationale Hersteller Paletten von Pooling-Anbietern wie CHEP
bevorzugen. In Italien dagegen weigern sich einige Händler, Waren auf
gepoolten Paletten entgegenzunehmen. Stattdessen drängen sie auf den
Gebrauch von Tauschpaletten, obwohl dieser mit höheren Kosten für die
gesamte Supply Chain verbunden ist.
Fedespedi, ein weiterer Verband italienischer Speditionsunternehmer, hat
kürzlich ebenfalls seine Unzufriedenheit über versteckte Kosten des
offenen
Tauschpools, etwa für Reparaturen, Instandhaltung und Verluste,
geäußert.
Auch die Qualität der Tauschpaletten lasse zu wünschen übrig, und ihr
Gebrauch belaste die Umwelt, kritisierte der Verband. „Nutzer des
offenen
Tauschpools sehen sich mit zahlreichen Pflichten und unwirtschaftlichen
Arbeitsgängen konfrontiert, wie etwa dem Angebot und der Instandhaltung
der
Tauschpaletten. Die aktuelle Situation führt in der Supply Chain zu
einer
Vielzahl von Problemen in der Verwaltung und im Betriebsablauf. Daran
muss
sich unbedingt etwas ändern.“
Christophe Loiseau, Senior Vice President, Sales and Marketing, CHEP
Europe,
sagt: „Das sind die letzten einer ganzen Reihe von kritischen Aussagen
von
Spediteuren in Italien und Europa. Sie alle heben die tatsächlichen
Kosten
der Teilnahme am offenen Tauschpool hervor und zeigen, welche
unzumutbaren
Beschränkungen einige Händler, insbesondere in Italien, ihren
Lieferanten
auferlegen, indem sie darauf bestehen, weiterhin Tauschpaletten zu
nutzen.
Und dies, obwohl ihr Gebrauch in der gesamten Supply Chain zu mehr
Kosten
und Ineffizienz führt.“ Loiseau fügt hinzu: „Gepooltes Equipment dagegen
ist
eine umweltfreundliche Lösung, bei der der Rücktransport leerer Paletten
entfällt. Außerdem kommt es nicht mehr zu Unstimmigkeiten zwischen
Herstellern, Spediteuren und Händlern über die Anzahl getauschter
Paletten.“
Experten:
Robert Hutchison, robert.h-@chep.com
Nathalie Freter, nathalie-@chep.com
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Redaktion: DerLogi-@hotmail.de
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